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Christoph Lentsch
Autor: Mag. (FH) Christoph Lentsch
christoph.lentsch@motorrad-magazin.at
20.3.2025

CFMoto 675SR-R Test

Spitzenleistungen erreicht CFMoto mit seinem selbstentwickelten Dreizylinder mit 675 Kubik nicht, aber 88 PS sind genug, um selbst auf der Rennstrecke richtig schnell zu sein. Sofern es trocken ist, was es bei unserer Testfahrt auf der SBK- und MotoGP-Strecke in Portimao nicht war. 

Die SR-R hört sich aber auf der anderen Seite sportlicher an, als sie ist, denn sie richtet sich zweifellos an einen breiteren Kundenkreis und ist kein kompromissloses Sportgerät. Die Sitzhöhe ist moderat, die Lenkerposition allerdings nicht unbedingt langstreckentauglich. Auch die Federelemente sind fast vollständig einstellbar und somit auf viele Ansprüche anzupassen.

Ein kombiniertes ABS und eine zweistufige, abschaltbare Traktionskontrolle gewähren einen modernen Sicherheitsstandard und ein Quickshifter schnelle Gangwechsel, allerdings nur nach oben. Es gibt nämlich keinen elektronischen Gasgriff und somit auch keine Fahrmodi. 

Mit 90 Prozent im 15-Liter-Tank soll auch der Supersportler nur 189 Kilo wiegen, so viel wie das Naked Bike. 

Zu guter Letzt zählen auch eine rundum LED-Beleuchtung, ein abschaltbares Notbremssignal und sogar ein Reifendruckkontrollsystem zum Serienumfang. Für 8790 ein sehr gutes Angebot, aber kann das Paket auch überzeugen?

Während wir mit den anderen beiden Modellen an diesem Tag zu wenig fahren konnten, war bei der SR-R eher der strömende Regen das Problem. Angesichts mangelnder Erfahrungen mit den CST-Reifen bei Nässe starteten wir etwas verkrampft in den Turn, konnten uns aber schon nach der ersten Runde entspannen, weil wir das Motorrad nach der Session mit der NK schon besser verstanden haben und sehr gefühlvoll über den gefluteten Kurs steuern konnten.

Bis auf den Stummellenker und die dadurch viel gebücktere Sitzposition, sowie angeblich leicht angepasste Fahrwerks- und Motoreinstellungen, gleichen sich die beiden Schwestern ja wie zwei tausendjährige Eier. So hat die SR-R schnell unser volles Vertrauen gewonnen und schaffte es tatsächlich, ein wenig Vergnügen in die Sintflut zu zaubern. Die Testfahrt verlief letztlich ohne Unberechenbarkeiten oder Schreckmomente ab und machte Lust auf viel mehr – ohne Meer.

Die SR-R ist vielleicht kein Cup-Motorrad, aber sehr schnell zu verstehen und zu beherrschen. Und das macht sie zu einem massentauglichen Sportler, wie es ihn heute ohnehin viel zu selten gibt. Jetzt muss sie sich wie die anderen neuen CFMoto-Modelle noch im Langzeitbetrieb stellen und auch die Ersatzteilversorgung und die Serviceleistung müssen sich noch beweisen. 

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